Herbstzuchtprüfung 20.09.2020

Traumhaftes Spätsommerwetter, zwei tolle Reviere und gute Stimmung bei allen Prüfungsteilnehmern sorgten trotz der Coronaeinschränkungen (Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln, Prüfungsschluss individuell in jeder Gruppe, kein gemeinsames Essen im Prüfungslokal) für einen gelungenen Prüfungstag.

Zur HZP angetreten waren 15 Hundeführer mit 2 Deutsch-Drahthaar, 10 Kurzhaar- und drei Drahthaarvizsla. Bestanden haben:

Bolle vom Suur Beek, DD, F. Gerhard Osterloh: 188 Punkte; Cesar vom schwarzen Ritter, DD, F. Hans-Werner Ohde: 186 Punkte; Ebbo vom Acherdiek, UK, F. Dennis Riecke: 186 Punkte; Ikarus von der Wohldbeek, UK, F: Dr. Felix le Coutre: 180 Punkte; Iza von der Wohldbeek, UK, F. Marc Maschmann: 177 Punkte; Carlo vom Wagnersgrund, UD, F. Stephan Rekop: 174 Punkte; Neo vom Westerbach, UD, F. Hans Wulf: 174 Punkte; Eos Passion de lór Fauve, UK, F. Sebastian Eiermann: 173 Punkte; Ilvy von der Wohldbeek, UK, F. Christian Röpke: 159 Punkte; Eddy vom Acherdiek, UK, F. Marco Sievers: 153 Punkte;

Bis auf den Suchensieger, der in diesem Jahr auch noch zur VGP und dann dort zu den Gehorsamsfächern antritt, haben alle Hunde die Gehorsamsfächer zur Erlangung der Brauchbarkeit Niederwild (BP1) absolviert und bestanden. Ganz herzlichen Glückwunsch auch dazu und Waidmannsheil!

Prüfung Notlösung Spurarbeit – Corona 2020

Die Corona-Pandemie ließ bekanntlich im Frühjahr 2020 die Durchführung von Verbandsjugendsuchen nicht zu. Daraufhin kreierte der JGHV mit überwältigender Zustimmung seiner Mitgliedsvereine die Prüfung Notlösung Spurarbeit- Corona 2020.

Um auch unseren Vizsla-Jährlingen die Möglichkeit zu geben, ihre Spuranlagen prüfungsmässig zu zeigen, veranstaltete die LG Nordmark am 22.08. eine solche Prüfung in Stemwarde. Sechs Hunde nahmen teil, fünf von ihnen zeigten wirklich sehr gute Leistungen auf der Hasenspur und waren schussfest. Ein Rüde „erwischte keinen guten Tag“ und konnte die Prüfung wegen nicht ausreichender Leistung auf drei Hasenspuren leider nicht bestehen.

Bestanden haben aus dem Zwinger von der Wohldbeek: Iza (F.: Marc Maschmann), Ibo (F.: Tessa Maschmann) und Ikarus (F.: Dr. Felix Le Coutre), außerdem: Eos Passion de l´Or Favre (F.: Sebastian Eiermann) und Eddy vom Rauhen Busch (F.: Sebastian Fellmann)

Nordmarksuche 2020

Trotz Coronapandemie konnte die vereinsinterne Prüfung der LG Nordmark, die Nordmarksuche, mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen am 09. August stattfinden. Bei Temperaturen über 30 C waren Hunde, Führer und besonders die Richter natürlich echt gefordert, aber der Stimmung tat das keinen Abbruch. Auch die Hunde überzeugten bei den Prüfungsfächern Verlorensuchen von drei Stücken Wild, Schleppe, Wasserarbeit und Folgen frei bei Fuß mit überwiegend sehr guten Leistungen – zwei Hunde erreichten die Höchtspunktzahl von 132 Punkten.

Teilgenommen haben:

Ralf Albrecht mit “ Bela vom Acherdiek “ ; Beate Fischer mit „Atze vom Furlbachtal „; Birgit Funcke mit „Humlekrogens Ruby“; Christine Hakim mit „Fred zu Mare Germanicum“; Gisela Heilmann mit „Vadaszfai Szazados“; Tim Jahnke mit „Cliff vom Tannenhain“; Maike Jantzen mit „Dyana vom Dreyer Wittsand“; Torsten Lemke mit „Falco vom Dreyer Wittsand „; Marc Maschmann mit „Easy zu Barbrake“; Ralph Weber mit „Feda von der Wrangelsburg“; Hartwig Witter mit „Betyar vom Acherdiek“; Hans Wulf mit „Neo vom Westerbach“;

Richterfortbildung 2020

Am 02.08.2020 veranstaltete der VUV, LG Nordmark in Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Jagd- und Gebrauchshund – Verein eine Richterfortbildung mit dem Thema „Die Herbstprüfungen“.

Dank der räumlichen Möglichkeiten und der vorzüglichen Organisation seitens des Gasthofes „Dorfkrug“ in Ammersbek waren die vorgeschriebenen Abstandsregeln so gut einzuhalten, dass auch unter Coronabedingungen diese – gut besuchte -Richterfortbildung stattfinden konnte.

Vor allem durch die Diskussion verschiedener Prüfungsordnungsinhalte sowie Anmerkungen zum Procedere bei den Prüfungen Hasenspur Corona-Notlösung, HZP, VGP und BP1 konnten einige Unklarheiten bei Zulassungskriterien und Prüfungsinhalten beseitigt werden. Danke dafür noch einmal an den Referenten Hans-Heinrich Jaacks, der auch noch mehrfach darauf hinwies, dass die Bringfächer mit Blick auf die jagdliche Praxis geprüft und beurteilt werden sollten.

Wasservorprüfung für die Josef-Rauwolf-Prüfung 2020

Da in diesem Jahr coronabedingt keine Jugendsuchen stattfinden konnten, sollten alle VUV-Landesgruppen als Auswahlkriterium für die Rauwolfprüfung dieses Mal eine Wasservorprüfung ausrichten. Die Landesgruppe Nordmark richtete diese Wasservorprüfung am 26.07. in Bargfeld-Stegen aus. Vier Hunde nahmen teil und zeigten alle an dem sehr anspruchsvollen Gewässer beeindruckende Leistungen beim Stöbern ohne Ente. Alle vier waren schussfest. Lediglich beim Verlorensuchen zeigten sich Unterschiede – man merkte, dass noch die eine oder andere Übungseinheit fehlt….

Corona – Prüfungsrichtlinien

I. Anwendungsbereich
Bei der Durchführung von Jagdgebrauchshundprüfungen aller Art wie Prüfungen des Jagdgebrauchshundeverbandes (HZP, Notlösung Spurarbeit Corona 2020, VGP, VPS) des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein (Brauchbarkeitsprüfungen) und vereinsinterne Prüfungen (Wasservorprüfung, Nordmarksuche) gelten bis auf weiteres die in dieser Verfahrensvorschrift enthaltenen Richtlinien.
II. Prüfungsorgane
Verantwortlich für diese Verfahrensvorschrift ist der VUV-LG Nordmark.
Im Rahmen der Durchführung von Prüfungen delegiert der Landesgruppenobmann das Sicherstellen dieser Verfahrensvorschrift an den Prüfungsleiter (PL) der Prüfung und dieser wiederum an den Richterobmann/frau (RO) der unterschiedlichen Prüfungsgruppen.
III. Inkrafttreten
Diese Verfahrensvorschrift tritt ab dem 20.07.2020 in Kraft.

Richtlinien:
Nr. 1: Allgemeine Grundsätze
Durch die Durchführung des Prüfungswesens darf es zu keinem zusätzlichen Ansteckungsrisiko der Teilnehmer kommen. Weiterhin ist auf die derzeitige Wahrnehmungslage der Öffentlichkeit Rücksicht zu nehmen. Alle gesetzlichen Sicherheitsrichtlinien sind einzuhalten.
Nr. 2 Grundsätzliche Ge- und Verbote
(1) Vor, nach und während des Prüfungsgeschehens sind Treffen in geschlossenen Räumen nicht erlaubt.
(2) Das übliche Treffen vor einer Prüfung im Suchenlokal entfällt.
(3) Unter den gegebenen Einschränkungen wird auf sonstiges Rahmenprogramm verzichtet.
(4) Anreise: jeder Teilnehmer muss stets mit seinem eigenen Fahrzeug zur Prüfung fahren. Fahrgemeinschaften sind nur in Ausnahmefällen, z.B. bei Teilnehmern aus einem gemeinsamen Haushalt, erlaubt.
(5) In keiner Situation darf ein Mindestabstand der Prüfungsteilnehmer von 1,5 m unterschritten werden, ansonsten ist das Tragen einer Maske Pflicht. Diese Regelung gilt für alle Teilnehmer, die nicht aus einem gemeinsamen Haushalt stammen.
(6) Revierteile in unmittelbarer Ortsnähe oder Revierteile mit erheblichem Publikumsverkehr sind als ungeeignet einzustufen und sollten nur genutzt werden, sofern keine Ausweichmöglichkeit vorhanden ist.
(7) Es wird jedem Teilnehmer empfohlen, die von der Bundesregierung empfohlene und freigegebene App zum Tracken von Kontakten zu aktivieren.
(8) Teilnehmer: Es steht dem ausrichtenden Verein frei, die Anzahl der zu prüfenden Hunde zugunsten der Sicherheit aller Teilnehmer zu reduzieren.
Weitere Personen, z.B. Angehörige von Teilnehmern, Mitglieder von Jagdschulen oder sonstige Interessenten bzw. Zuschauer sind auf Prüfungen z.Z. ausdrücklich nicht zugelassen.
Eine Ausnahme bildet hierbei der jeweilige Revierführer. Dessen Anwesenheit ist unter Einhaltung dieser Richtlinien statthaft.
Nr. 3 Vorgaben

– Übermittlung von Dokumenten
(1) Alle Dokumente, die für die Anmeldung bei einer Prüfung notwendig sind, müssen dem Prüfungsleiter rechtzeitig vor Prüfungsbeginn in elektronischer Form zugesendet werden, z.B. einen gültigen Jagdschein, Impfnachweis und Ahnentafel, ggfs. andere Prüfungszeugnisse des zu prüfenden Hundes.
(2) Jeder Teilnehmer erhält die aktuelle Fassung dieser Verfahrensvorschrift vorab und muss seine Kenntnisnahme auf dem Begleitschreiben mit Unterschrift bestätigen.
(3) Die für die jeweilige Prüfung erforderlichen Dokumente wie das Original des unterschriebenen Begleitschreibens und ggfs. die Originalahnentafel sind vor der Prüfung dem Prüfungsleiter unaufgefordert in einem Umschlag zu übergeben.
– Die Rolle des Prüfungsleiters bzw. Richterobmanns
(1) Der PL bzw. RO hat während der Prüfung die Verantwortung über die Einhaltung dieser Verfahrensvorschrift und der Prüfungsordnungen.
(2) Der PL weist vor Prüfungsbeginn auf die tagesaktuellen, gesetzlichen Rahmen-bedingungen hin.
– Verhaltensrichtlinien während und nach der Prüfung
(1) Die Begrüßung, Richtersitzung und Einweisung der Teilnehmer zu dieser Verfahrensvorschrift finden im Freien durch den Prüfungsleiter statt. Auf den Mindestabstand ist zu achten.
(2) Bei der Überprüfung der Identität sowie der Kontrolle auf körperliche Mängel des Hundes gilt: Der Hund ist abzulegen und der Hundeführer tritt zurück, um Mindestabstand herzustellen. Falls das so nicht möglich ist, ist alternativ vom Hundeführer und vom kontrollierenden Prüfungsleiter bzw. Richterobmann bzw. einer anderen beauftragten Person eine Maske zu tragen. Dann erst erfolgt die Überprüfung von Identitäts-Chip, Gebiss, Augen und beim Rüden der Hoden.
(3) Bei allen Prüfungsfächern ist die Einhaltung des Mindestabstandes zu beachten.
(4) Die Beratung der Richtergruppe findet unter Einhaltung des Mindestabstandes im Revier statt. Sobald die Richtergruppe entsprechende Feststellungen untereinander abgestimmt hat, wird durch den RO oder einen von ihm beauftragten Richter eine Darstellung und vorläufige Wertung gegenüber dem Hundeführer und der
Prüfungsgruppe unter Einhaltung des Mindestabstandes gegeben.
(5) Die Erstellung der Prüfungszeugnisse, Eintragung in die Ahnentafel findet durch den PL ohne Hundeführer statt.
(6) Die Prüfungszeugnisse, Urkunden und Originalahnentafeln werden per Post an die Hundeführer gesendet.
Nr. 4 Verstöße
(1) Den Handlungsanweisungen des Richterobmanns oder Prüfungsleiters zur Umsetzung der in dieser Richtlinie beschriebenen Verhaltensregeln ist ausnahmslos Folge zu leisten, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten.
(2) Verstöße gegen diese Verfahrensvorschrift führen zum sofortigen Ausschluss aus der
Prüfung.
Nr. 5 Abschlussbemerkungen
Durch diese Verfahrensvorschrift möchten wir auch unter den aktuellen und ggf. anhaltenden Einschränkungen durch das Corona-Virus die Fortführung unserer Aufgaben im Hinblick auf das Prüfungswesen ermöglichen. Es wurden die derzeitigen gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt. Alle Prüfungsteilnehmer erhalten diese Verfahrensrichtlinien zusammen mit der Einladung zur jeweiligen Veranstaltung. Das dann beigefügte Begleitschreiben ist ausgefüllt und unterschrieben dem zuständigen Prüfungsleiter spätestens am Tag der Prüfung unaufgefordert im Original unter Beachtung der oben genannten Richtlinien auszuhändigen.
Sollte dem Prüfungsleiter das ausgefüllte Begleitschreiben eines Teilnehmers nicht spätestens am Tag der Prüfung vorliegen, so ist eine Teilnahme
ausgeschlossen
.

(Der Text entspricht in modifizierter Form der vom JGHV vorgeschlagenen Musterverfahrensvorschrift.)

Hauptversammlung 01.03.2020

Nach der Begrüßung und nach den obligatorischen Formalitäten berichtete Torsten Seehaase über die vielen Veranstaltungen des letzten Jahres: Hauptversammlung, Präsenz auf der Outdoor in Neumünster, Verbandsjugendprüfung in Ammersbek, Hunde- und Familientag in Wittenburg, Nordmarksuche in Gallin, Herbstzuchtprüfung in Rehna, Brauchbarkeitsprüfung und in Suchengemeinschaft mit dem „Norddeutschen“ eine Verbandsprüfung nach dem Schuss in Steinburg, Jersbek, Todendorf und Hammoor.
Torsten Seehaase bedankte sich beim Vorstand für die geleistete Arbeit und bei den Revierinhabern für die Bereitwilligkeit, immer wieder für Übungstage und Prüfungen ihre Reviere zur Verfügung zu stellen.
Die durchgeführten Prüfungsvorbereitungskurse waren wie immer sehr gut besucht. Der neue VJP-Kurs läuft schon wieder.
TOP 5 war der Bericht unseres Landesgruppenzuchtwartes Marc Maschmann. In 2019 gab es im VUV 38 UK-Würfe mit 277 (153/124) Welpen und 6 UD-Würfe mit 42 (16/26) Welpen. In unserer LG waren es 4 UK-Würfe mit 28 (13/15) Welpen und 2 UD-Würfe mit 16 (6/10) Welpen. Zur Zeit liegen 4 Würfe in den Zwingern von der Wohldbeek, vom Holsteiner Brook und von Neibur(2). In den Zwingern vom Acherdiek und vom Alten See sind zum Herbst Würfe geplant.
In 2020 wird in Niedersachsen eine Schönheitsschau und in Würzburg ein Züchterseminar stattfinden.
In 2019 hatte Katja Gersdorf in ihren Welpenkursen 4 Kurzhaarvizsla, 2 Drahthaarvizsla, 1 Pudelpointer, 1 Dackel, 1 Schweizer Laufhund und einen Chesapeake-Bay-Retriever. Für die Welpengruppe 2020 besteht jetzt schon eine große Nachfrage, 2 UK und 1 UD haben sich bereits angemeldet.
Dominik Muissus wies nochmal daraufhin, dass die Messepräsenz der LG Nordmark in Neumünster mit der Anwesenheit der Hunde steht und fällt und bat um rege Beteiligung am Messestand.
Gisela Heilmann berichtete dann kurz von den Prüfungen des vergangenen Jahres: am 14.04.2019 wurde eine VJP in Ammersbek und Stemwarde durchgeführt (5 UK, 2 UD, 1 KLM, 1 Gr.), am 22.09. eine HZP mit 4 Hunden (3 UK, 1 KLM) und am 06.10. eine BP 1 mit 6 Retrievern und eine BP 2 mit 1 BGS.  Als letzte Prüfung wurde am 13.10. in Suchengemeinschaft mit dem NJGHV eine VPS mit 6 Hunden (1 UK, 1 UD, 1 Weim., 3 Labr.) ausgerichtet. Alle Hunde haben bestanden.
Denny Duwe lobte, dass alle Prüfungen im letzten Jahr kostendeckend abgeschlossen werden konnten. Die Kassenprüfer hatten an der Kassenführung nichts zu beanstanden, sodass der Vorstand einstimmig entlastet werden konnte.
Anträge an die Hauptversammlung lagen nicht vor. Es wurde noch kurz über die Problematik der Schwarzzuchten gesprochen mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass solche Hunde bei den Prüfungen des Jagdgebrauchshundverbandes nicht zugelassen werden. Außerdem wies Torsten Seehaase darauf hin, dass im nächsten Jahr Neuwahlen sind und das die Posten des Zuchtwartes, des Geschäftsführers, des Kassenwartes, des Prüfungsobmannes und des Messebeauftragten neu zu besetzen sind.

Den Abschluss der Hauptversammlung bildete der sehr informative Vortrag von Cindy Heilmann über die Viren, Bakterien und Parasiten, die eine besondere Gefahr für den Jagdhund darstellen. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Vortrag!

Verbandsprüfung nach dem Schuss 2019

Am 13.10.2019 veranstaltete der VUV, Landesgruppe Nordmark zusammen mit dem Norddeutschen Jagd- und Gebrauchshund-Verein eine VPS. Federführend war in diesem Jahr die LG Nordmark im VUV.

Gemeldet waren 6 Hunde: 1 UK, 1 UD, 1 Weim., 3 Labr. Retr.

Nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Hof von Familie Griem-Krey in Todendorf begann der Prüfungstag mit den Waldfächern. Die Übernachtfährten waren am Vortag in der Steinburg gelegt worden, die kleinen Waldfächer konnten wir im Todendorfer Revier absolvieren. Anschließend waren Feldarbeit (Hammoor und Gräberkate) und die Wasserarbeit (Gräberkate) an der Reihe. Alle Hunde zeigten ansprechende Leistungen, waren nur leider fast alle den Schwierigkeiten/ Verleitungen bei einer Übernachtfährte nicht ganz gewachsen. Immerhin konnten alle Hunde bestehen – die UD- Hündin im 2. Preis, die anderen 5 Hunde  im dritten Preis. 

Humlekrogens Ruby, UD, F.: Birgit Funcke im 2. Preis mit 185 Punkte
Easy zu Barbrake, UK, F.: Marc Maschmann im 3. Preis mit 181 Punkten

Nach einem harmonischen Suchentag wurde gemeinsam in der Gaststätte „Fasanenhof“ in Jersbek gegessen und anschließend das Suchenergebnis bekannt gegeben.

Herbstzuchtprüfung 2019

Bei sonnigem Spätsommerwetter fand am 22. September unsere diesjährige HZP m.l.E. statt. Wieder einmal hatte Thomas Jareschewski uns sein Revier für die Prüfung zur Verfügung gestellt – ein wunderschönes Revier mit tollen Möglichkeiten – mit einem anspruchsvollen Gewässer, ausgedehnten Wiesenflächen für die Schleppen und mit Raps, Knicks und kleinen Feldgehölzen für die Suche und das Vorstehen. An dieser Stelle noch einmal ganz, ganz herzlichen Dank, dass wir die HZP wieder in Rehna abhalten durften. 

Leider hatten allerdings in diesem Jahr nur vier Hunde (1 KLM, 3 UK) gemeldet. Wir hatten dann auf eine kleine, aber feine Prüfung gehofft; aber auch das war ein Trugschluss, denn 2 Hunde schieden gleich beim ersten Prüfungsteil, der Wasserarbeit, aus.

Bestanden haben nur der KLM Altai vom Sereetzer Ellernbrook und der
UK-Rüde Albero zur Lopauheide mit seinem Führer Tjorden Delfs mit 136 Punkten. Dazu hat „Albero“ die Gehorsamsfächer für die BP1 bestanden.

Herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil!

Nordmarksuche 2019

Die Nordmarksuche ist immer eine willkommene und begehrte Vorbereitungsmöglichkeit auf die anstehenden Herbstprüfungen bzw. die kommende Jagdsaison. So waren auch dieses Mal bereits zwei Monate vor Nennungsschluss alle Plätze vergeben. Nur durch zwei Absagen konnten noch zwei Hundeführer nachrücken. Und – man muss es wieder einmal sagen – die Teilnahme hat sich gelohnt!!

Tolle Arbeitsmöglichkeiten u.a. am Rauwolfgewässer von 2017, gutes, nicht zu warmes Wetter, entspannte Atmosphäre und natürlich ein ausgiebiges gemeinsames Frühstück vor der Suche und Grillen und Getränke für alle danach – was will man mehr?!

Ein besonderes Dankeschön geht auch an dieser Stelle besonders an den Revierinhaber Hermann Knorrn und natürlich auch an die Richter und auch an Philip für die vielen tollen Fotos…..

Teilgenomen haben in diesem Jahr:

Maike Jantzen mit Diana vom Dreyer Wittsand
Bettina Merl mit Zoldmali Dalma
Andrea Wachholz mit Alma von der Elmkanzel
Claudia Andernach mit Bill vom Westerbach
Sebastian Maikowski mit Ambra vom Haddebyer Moor
Hartwig Witter mit Betyar vom Acherdiek
Beate Fischer mit Atze vom Furlbachtal
Oliver Meurer mit Higgins vom Alten See
Frank Wassilewski mit Clara von den Passienen
Birte Schmid mit Dirk von Mare Germanicum
Gisela Heilmann mit Vadaszfai Szazados
Torsten Lemke mit Falco vom Dreyer Wittsand

Es war ein gelungener Tag – kein Wunder, dass schon wieder die ersten Anmeldungen für die Nordmarksuche im nächsten Jahr vorliegen!

G. Heilmann